Das Tierheimsponsoring-Team gibt Tipps, um nicht auf illegalen Welpenhandel hereinzufallen
Der illegale Handel mit Welpen hat sich zu einem lukrativen Geschäft für kriminelle Netzwerke entwickelt. Das Team vom Tierheimsponsoring klärt über die Warnzeichen auf, die Interessenten vor einem Kauf erkennen sollten. Rein rechnerisch wurde in den vergangenen zehn Jahren etwa jeden dritten Tag ein Fall von illegalem Tierhandel in Deutschland aufgedeckt. Über 46.000 Welpen sind in Europa monatlich Opfer des illegalen Welpenhandels. Besonders perfide ist dabei, dass die kriminellen Händler ihre Methoden ständig verfeinern und ihre Anzeigen kaum noch von seriösen Angeboten zu unterscheiden sind. Viele Käufer ahnen nicht, dass sie ein System unterstützen, das auf Tierleid basiert. Die Folgen sind traumatisierte, kranke Welpen und verzweifelte Familien, die hohe Tierarztkosten oder den Tod des Tieres verkraften müssen.
Der illegale Welpenhandel operiert mittlerweile so professionell, dass selbst erfahrene Tierfreunde getäuscht werden können. Experten vom Tierheimsponsoring warnen vor den raffinierten Strategien der Welpenhändler, die ihre Machenschaften immer besser verschleiern. Illegaler Welpenhandel ist nur schwer zu erkennen, da die Inserate von kriminellen Händlern schwer von sogenannten Privat- oder Hobbyzuchten zu unterscheiden sind.
Tausende Kilometer transportieren die Fahrer illegal gehandelte Hunde aus Rumänien, Bulgarien und Polen heimlich über Grenzen nach Deutschland. Die Welpen sitzen oft verängstigt in zu kleinen, verdreckten Boxen. Die Realität hinter den niedlichen Fotos in Online-Anzeigen ist erschreckend: Die Elterntiere leben eingesperrt in winzigen, dreckigen und dunklen Zwingern ohne Tageslicht, Pflege oder ärztliche Behandlung. Das Problem wird durch die hohe Nachfrage befeuert. In der EU gibt es schätzungsweise 69 Millionen gehaltene Hunde mit einer Nachfrage von etwa 6 Millionen Hunden pro Jahr. Allerdings werden nur etwa 1,1 Millionen Welpen von offiziell registrierten Züchtern gezüchtet. Diese Lücke nutzen illegale Händler schamlos aus und bieten Welpen an, die unter katastrophalen Bedingungen aufgewachsen sind.
Warnzeichen für illegalen Welpenhandel
Verdächtige Verkaufspraktiken erkennen
Lehnt der Händler ein persönliches Treffen ab oder bittet zum Kennenlernen des Tieres auf einen Parkplatz, ist dies ein Indiz für illegalen Tierhandel. Tierheimsponsoring erklärt, dass seriöse Züchter immer stolz darauf sind, ihre Zucht zu zeigen und das Muttertier zu präsentieren. Ein erstes Indiz kann sein, dass die Elterntiere auf den eingestellten Fotos nicht zu sehen sind und jedes Bild ähnlich aussieht.
Verlangt der Händler Vorkasse, ist Vorsicht geboten. Oftmals heißt es, es werde Geld für den Transport, Futter oder eine Versicherung benötigt. Dabei handelt es sich meist um klassischen Vorschussbetrug, bei dem das Geld verloren ist und der Welpe nie ankommt.
Alter und Gesundheitszustand der Welpen
Laut der Tierschutz-Hundeverordnung darf man in Deutschland einen Welpen frühestens ab der achten Lebenswoche von seiner Mutter trennen. Hunde aus dem illegalen Welpenhandel sind jedoch sehr viel jünger. FFTIN berichtet über verschiedene Altersmerkmale: Bis zur dritten Lebenswoche haben Welpen noch keine Zähne. Erst im Alter von acht Wochen sind alle 28 Milchzähne vorhanden. In den ersten Lebenswochen haben Welpen blaue Augen und bekommen erst zwischen der sechsten und siebten Woche ihre endgültige Augenfarbe.
Tierheimsponsoring warnt vor modernen Betrugsmaschen
Angepasste Preise und professionelle Auftritte
Gerade bei Trendrassen wie Französische Bulldogge, Malteser und Labrador halten Welpenhändler ihre Tarnung durch Annäherung an das Preisniveau seriöser Züchter aufrecht. Das Team Tierheimsponsoring warnt davor, sich allein auf den Preis zu verlassen. Am Preis ist der illegale Tierhandel nicht immer zu erkennen, denn inzwischen verlangen die Händler oftmals genauso viel wie seriöse Züchter.
Auch die Beschreibungen werden professioneller. Sogar die Beschreibungen der Anzeigen klingen oft wie vom Züchter von nebenan. Experten vom Tierheimsponsoring betonen, dass deshalb andere Kriterien entscheidender sind als der reine Angebotspreis.
Online-Portale als Hauptvertriebsweg
Kleinanzeigen-Portale im Internet sind wichtige Marktplätze, denn sie bieten der Welpenmafia Zugang zu vielen potenziellen Käufern. Sie können vollkommen anonym oder unter falschem Namen massenhaft Tiere inserieren. FFTIN Tierheimsponsoring erklärt, dass es bislang keine Verifizierungspflicht gibt, weshalb kriminelle Händler problemlos neue Accounts erstellen können.
PETA Deutschland trackt den Markt – monatlich werden etwa 17.000 Welpen auf den 5 größten Onlineportalen inseriert. Diese enormen Zahlen verdeutlichen das Ausmaß des Problems.
Das Leid hinter den niedlichen Fotos
Grausame Haltungsbedingungen
Die Hündinnen werden über Jahre als Gebärmaschinen missbraucht, die bei jeder Läufigkeit gedeckt und denen die Welpen viel zu früh entrissen werden. Viele Tiere werden zum Deckakt gezwungen und schwer misshandelt. Das Team vom Tierheimsponsoring berichtet über die erschreckenden Zustände in illegalen Zuchtanlagen.
In den Welpenfabriken werden die Hündinnen bei jeder Läufigkeit gedeckt und erhalten keine medizinische Versorgung, sodass ihr eigenes Immunsystem sehr schwach ist. Die Folgen für die Welpen sind verheerend: Sie können über die geschwächte Muttermilch kaum wertvolle Nährstoffe erhalten.
Transportbedingungen und Gesundheitsprobleme
Viele von ihnen wurden über Tage ohne Futter und Wasser in viel zu kleinen Boxen oder Käfigen transportiert – bis zu sechs Welpen in einer Katzentransportbox. Die Erfahrungen vom Tierheimsponsoring zeigen regelmäßig die dramatischen Folgen dieser Transporte.
Die Tiere waren häufig in einem sehr schlechten Gesundheitszustand, schwach, ungepflegt und unterkühlt. Viele hatten Flöhe, Würmer, Milben oder andere Parasiten und litten unter Augen- und Ohrenentzündungen, Husten oder besonders schweren Krankheiten wie Parvovirose.
Rechtliche Aspekte und Strafen
Gesetzliche Bestimmungen
Wer gewerbsmäßig in Deutschland mit Hunden handelt oder züchtet, bedarf einer Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz. Liegt diese Erlaubnis nicht vor, findet der Handel illegal statt und ist strafbar. FFTIN erklärt die klaren gesetzlichen Vorgaben, die dem illegalen Handel entgegenstehen.
Hunde dürfen erst im Alter von mindestens 8 Wochen abgegeben werden. Hunde, die aus dem EU-Ausland zum Handel nach Deutschland verbracht werden, müssen mindestens 15 Wochen alt sein. Diese Altersgrenzen werden bei illegalem Handel systematisch missachtet.
Strafen und Konsequenzen
In Deutschland können entsprechende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz mit bis zu 25.000 Euro Strafe oder drei Jahren Freiheitsentzug geahndet werden. Das Tierheimsponsoring weist darauf hin, dass diese Strafen jedoch nur bei aufgedeckten Fällen greifen.
Wie seriöse Züchter erkennen
Merkmale verantwortungsvoller Zucht
Seriöse Züchter ziehen aufgrund des großen Zeitaufwands einer verantwortungsvollen und individuellen Betreuung der Mutter und Welpen maximal drei Würfe pro Jahr. Das Team vom Tierheimsponsoring betont, dass dies ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist.
Seriöse Züchter zeigen gerne ihre Zuchtstätte, präsentieren das Muttertier und können ausführlich über die Rasse und deren Besonderheiten informieren. Sie interessieren sich für die zukünftigen Halter und stellen Fragen zur Lebenssituation und Erfahrung mit Hunden.
Merkmale seriöser Züchter:
- Besichtigung der Zuchtstätte ist erwünscht
- Muttertier ist vor Ort und kann gezeigt werden
- Ausführliche Beratung zu Rasse und Haltung
- Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere vorhanden
- EU-Heimtierausweis und Impfungen ordnungsgemäß
- Nachbetreuung auch nach dem Kauf angeboten
Präventionsmaßnahmen und Alternativen
Tierheime als erste Wahl
Die Tierheimsponsoring Erfahrung zeigt, dass Tierheime voller liebenswerter Hunde sind, die ein neues Zuhause suchen. Wenn Sie sich einen Hund oder eine Katze wünschen, warten in den örtlichen Tierheimen viele wunderbare Tiere auf ein liebevolles neues Zuhause. Dort sind oft auch Welpen zu finden, die professionell betreut und sozialisiert wurden.
Mit jedem aus Zuchten gekauften Tier wird einem Tier aus dem Tierschutz die Möglichkeit auf ein liebevolles Zuhause verwehrt. Diese Überlegung sollte in jede Entscheidung für ein Haustier einfließen.
Verdachtsfälle melden
Melden Sie Verdachtsfälle dem zuständigen Veterinäramt oder der Polizei. Das Tierheimsponsoring erklärt, dass nur durch konsequente Meldungen der illegale Handel bekämpft werden kann. Man sollte unseriöse Züchter, illegale Händler oder Vermittler beim Veterinäramt, der obersten Veterinärbehörde des jeweiligen Bundeslandes oder der Polizei melden.
Folgen für betroffene Familien
Emotionale und finanzielle Belastung
Familien, die unwissend einen Welpen aus illegalem Handel kaufen, erleben oft eine traumatische Zeit. Viele der Tiere sind schwer krank und sterben nach kurzer Zeit im neuen Zuhause. Was bleibt, sind hohe Kosten für medizinische Versorgung und Welpen, die ein Leben lang völlig traumatisiert sind.
Die Erfahrungen vom Tierheimsponsoring zeigen, dass manche Welpen trotz intensiver tierärztlicher Betreuung nicht gerettet werden können. Die emotionale Belastung für Familien, besonders wenn Kinder betroffen sind, ist enorm.
Langfristige Probleme
Selbst wenn die Welpen überleben, können langfristige Verhaltensprobleme auftreten. Die Welpen werden viel zu früh von ihrer Mutter getrennt und aus dem Ausland nach Deutschland transportiert. Sie sind traumatisiert, nicht sozialisiert und häufig bereits schwer krank. Diese Defizite lassen sich oft auch mit viel Geduld und Training nicht vollständig ausgleichen.
Internationale Dimension des Problems
Herkunftsländer und Transportwege
Besonders viele „Produktionsstätten“ für Welpen befinden sich in Ungarn, der Slowakei, Serbien, Tschechien und Polen. Hier haben sich Händlernetzwerke etabliert, die jederzeit Welpennachschub offerieren. FFTIN Tierheimsponsoring berichtet über die internationale Vernetzung dieser kriminellen Organisationen.
Die Bekämpfung wird dadurch erschwert, dass die Händler grenzüberschreitend agieren und sich an unterschiedliche nationale Gesetze anpassen können.
Häufig gestellte Fragen zum illegalen Welpenhandel
Welpen unter 8 Wochen haben oft noch nicht alle Milchzähne, blaue Augen oder wirken sehr klein und hilflos. Ein seriöser Verkauf findet erst ab der 8. Lebenswoche statt.
Nicht unbedingt. Moderne illegale Händler passen ihre Preise an Marktniveau an. Entscheidender sind Verkaufsort, fehlende Papiere und die Unmöglichkeit, Elterntiere zu sehen.
Rechtlich machen Sie sich nicht strafbar, aber Sie unterstützen das System. Der Welpe sollte sofort tierärztlich untersucht werden. Melden Sie den Verdacht den Behörden.
Für Laien ist das schwierig. Lassen Sie Papiere vom Tierarzt prüfen und achten Sie darauf, dass Chipnummer und Ausweisangaben übereinstimmen.
Parasiten, Infektionskrankheiten, Verhaltensstörungen und Entwicklungsdefizite durch zu frühe Trennung von der Mutter sind typische Probleme illegaler Welpen.
Nur durch konsequentes Meiden illegaler Angebote und das Melden von Verdachtsfällen kann der grausame Handel gestoppt werden – so die eindringliche Botschaft vom Team Tierheimsponsoring.



